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Name |
Antje Claudia Dietsch |
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Ich engagiere mich in diesen Bereichen der Gemeindearbeit |
Schon seit vielen Jahren bin ich Mitglied des Kirchenvorstandes, zunächst in Zwickau-Auerbach (hier bin ich zu Hause), später in der Stadtkirchgemeinde. Mit meiner Familie helfe ich, Gottesdienste zu gestalten. |
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Das bringe ich an Erfahrungen aus Beruf oder Ehrenamt mit |
Mein Beruf ist Strafrichterin. Als solche bin ich auf Wahrhaftigkeit, Normtreue und ausgleichende Gerechtigkeit geeicht. Zugleich weiß ich, dass es immer auf das richtige Maß ankommt – als Juristin nenne ich es Verhältnismäßigkeit. In meinem Beruf ist es wichtig, Menschen aussprechen zu lassen, ihnen Gehör zu geben. Die schwierigste Aufgabe ist es, herauszufinden, ob das Gehörte wahr ist, wem man „glauben“ kann. Ich weiß, dass Verfahrensregeln, so unnötig und schwierig sei scheinen mögen, ein hohes Gut sind. Sie dienen beiden Seiten und tragen zur Wahrheitsfindung und Gerechtigkeit bei. Auf Arbeit – in einem Strafsenat des Bundesgerichtshofs – und im Kirchenvorstand entscheide ich mit anderen. Ich hoffe, mit den Jahren gelernt zu haben, wann Konsens hilft und wann Konflikt nötig ist. |
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Als Mitglied des Kirchenvorstandes der Ev.-Luth. Stadtkirchgemeinde läge mir besonders am Herzen: |
Die Strukturreformen der letzten Jahrzehnte waren von größten Befürchtungen begleitet. Ich habe jedoch gelernt, dass es möglich ist, auch in großen Einheiten im Kleinen zu denken und zu wirken. Nicht der Stärkste bestimmt, sondern alle. Hierfür möchte ich mich weiter einsetzen. Es ist aus meiner Sicht nötig, dass im Kirchenvorstand auch Menschen arbeiten, die aus kleinen Gemeindeteilen kommen. Mir liegt der Ausgleich am Herzen. Sorgen bereitet mir, dass die hauptamtlichen Mitarbeiter der Stadtkirchgemeinde, und hier vor allem die Pfarrerinnen und Pfarrer, eine enorme und kaum zu bewältigende Arbeitslast tragen. Wir Laien können nur zum Teil helfen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Pfarrerinnen und Pfarrer Zeit haben für Gottesdienst, Kasualien und Seelsorge. Personal- und Verwaltungsaufgaben müssen reduziert werden. Hierfür sehe ich die Landeskirche in der Pflicht. |