16. August 2026, 17 Uhr
Dom & Klang: "Marienreich!"
Mehr als nur Mutter und Madonna
Dom & Klang: Marienreich! – Mehr als nur Mutter und Madonna
Wusstest Du schon...?
... dass Marienkäfer, Marienglockenblumen oder die Mariendistel ihren Namen der Gottesmutter Maria verdanken? Viele Pflanzen und Tiere tragen bis heute ihren Namen – als Zeichen von Schutz, Reinheit oder Fürsorge. Maria begegnet uns also nicht nur in Kirchen, sondern auch mitten in der Natur.
Passend zum Hochfest Mariä Himmelfahrt, das am 15. August gefeiert wird, lädt die erfolgreiche Reihe „Dom & Klang“ am Sonntag, 16. August 2026, um 17 Uhr in den Dom St. Marien Zwickau ein. Unter dem Titel „Marienreich! – Mehr als nur Mutter und Madonna“ steht eine der bedeutendsten Frauengestalten der Weltgeschichte im Mittelpunkt.
Als Patronin des Domes prägt Maria das Gotteshaus auf vielfältige Weise. Besucher begegnen ihr als liebevolle Mutter mit dem Jesuskind, als Himmelskönigin und in der ergreifenden Darstellung der trauernden Mutter unter dem Kreuz. Besonders die spätgotische Pietà und der prachtvolle Marienaltar zählen zu den herausragenden Kunstwerken des Domes und ziehen seit Jahren zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus nah und fern an.
Doch die Veranstaltung geht weit über kunsthistorische Betrachtungen hinaus. Sie fragt: Wer war Maria eigentlich? Welche Rolle spielt sie in der Bibel? Warum wurde sie über Jahrhunderte hinweg zur wohl meistdargestellten Frau der Kunstgeschichte? Und weshalb erinnern uns bis heute Blumen, Kräuter und Tiere an sie?
Die Führung verbindet biblische Hintergründe, spannende Symbolik, Kunstgeschichte und Orgelmusik zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise durch den Dom. Sie zeigt Maria als weit mehr als die Mutter Jesu: als Glaubensvorbild, Patronin, Hoffnungsträgerin und Inspirationsquelle für Künstler, Musiker und Gläubige über viele Jahrhunderte hinweg.
Dom & Klang: Marienreich! – Mehr als nur Mutter und Madonna
Sonntag, 16. August 2026 | 17 Uhr
Dom St. Marien Zwickau
Führung: Elke Windisch
Orgel: Domkantor Karl Joseph Eckel
Eintritt frei – Spende erbeten.