13.09.2026 | 17 Uhr
Dom St. Marien
Dom & Klang: "Verwurzelt! Jüdisches im Christlichen Dom?"
Dom & Klang lädt zum Tag des offenen Denkmals auf eine Entdeckungsreise auf jüdischen Spuren im Dom St. Marien ein.
Wussten Sie, dass Mose auf vielen Darstellungen mit Hörnern zu sehen ist? Der Grund liegt in einem Übersetzungsfehler: Aus dem hebräischen Wort für „strahlen“ wurde in der lateinischen Bibelüberlieferung ein Wort, das auch mit „gehörnt“ übersetzt werden konnte. Ein kleiner Übersetzungsfehler mit großer Wirkung – und ein Beispiel dafür, wie eng jüdische Bibeltradition und christliche Kunstgeschichte miteinander verbunden sind.
Genau solchen Verbindungen widmet sich die nächste Ausgabe der Reihe „Dom & Klang“ am Sonntag, 13. September 2026, um 17 Uhr im Dom St. Marien Zwickau. Unter dem Titel „Verwurzelt! Jüdisches im Christlichen Dom?“ lädt die Stadtkirchgemeinde anlässlich des Tages des offenen Denkmals und des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen zu einer besonderen Führung mit Musik ein.
Bei „Dom & Klang“ führen wir Sie in die entlegenen Winkel unseres Domes. Wir öffnen den Blick für das, was im Vertrauten leicht übersehen wird. Welche Geschichten aus dem Alten Testament begegnen uns im Dom? Welche jüdischen Traditionen stehen hinter christlichen Bildmotiven? Und wo liegen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen Judentum und Christentum?
Die Führung übernimmt Elke Windisch. Domkantor Karl Joseph Eckel spielt passend dazu Werke von Bachs , Musik aus Petr Ebens „Hiob“, Johann Kuhnaus „David gegen Goliath“ sowie Orgelwerke jüdischer Komponisten.
So treffen im Dom biblische Geschichten, Kunstgeschichte und Musik aufeinander – und machen sichtbar, wie tief das Christentum in der jüdischen Tradition verwurzelt ist.
Dom & Klang: „Verwurzelt! Jüdisches im Christlichen Dom?“
Sonntag, 13. September 2026, 17 Uhr
Dom St. Marien Zwickau
Führung: Elke Windisch
Orgel: Domkantor Karl Joseph Eckel
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Sonntag, 13. September 2026, 17 Uhr
Dom St. Marien Zwickau
Führung: Elke Windisch
Orgel: Domkantor Karl Joseph Eckel
Eintritt frei, Spenden erbeten.